Vorschau 2018



11.03. – 01.04.18
Renate Paulsen /Mira Schumann
ORTUNG #2
Installative Durchgänge für und mit dem Turm
mira-schumann.de
Renate Paulsen:
www.künstlerverzeichnis-koeln.de



08.04. – 29.04.18
„ IV“

Heike Kehres-Woost
Die Künstlerin zeigt Leinwandarbeiten, Monotypien auf Papier und Installationen.
Im Vordergrund steht hierbei die Auseinandersetzung mit Farbe, Linie,
Struktur und Raum, die zentralen Themen in den Arbeiten der Künstlerin.
Der großen, feinen und zerbrechlichen Schalen der Installation sind auch als

ein Gegenpol zu der massiven Architektur des Turms zu sehen.
Ein Dialog von schwer und leicht, massiv und zerbrechlich.

Dietmar Paetzold
Die in der Ausstellung gezeigten Tanzfotografien beschäftigen sich mit dem Situativen,
dem Flüchtigen der tänzerischen Bewegung, das durch die Fragmentierung und
die scheinbar in Auflösung begriffenen Figuren transportiert wird.
Auf der Suche nach einer Form, die das Vorhergehende und das Folgende des erfassten
Augenblicks wiedergibt, spüren sie den körperlichsinnlichen Erfahrungen der Tänzer nach,
modifizieren sie und artikulieren sie künstlerisch neu.

Sylvia Ruppert
Viele der Arbeiten Sylvia Rupperts wurden in den letzten 12 Monaten ausschließlich
für den Turm gefertigt. Die 3,34 m-lange, rot / weiße Bild-Fahne (in den Farben der Stadt Köln),
die im Treppenhaus hängt, führt zu den gelb/orange/roten Bildern in der ersten Etage.
In der 2. Etage hängt ein „Ritterbild“ neben einem „Kettenhemd“ und einer „Kettenhaube“ -
ein Bezug auf den mittelalterlichen Turm im 12. Jahrhundert

Yoko Suzuki-Kämmerer
In der Ausstellung präsentiert die Künstlerin Zeichnungen und Installationen. Der rote Faden,
der die gesamten Arbeiten durchzieht, ist das Element „die Linien“. Ihre abstrakten Zeichnungen
spiegeln ihre jeweilige Befindlichkeit oder eine Lebensanschauung. Somit stehen sie in
Verwandtschaft mit der informellen Kunst. Für zwei Installationen verwendet sie die japanische
Papierfalttechnik, bei der man ein Stücl quadratisches Papier nach bestimmten Linien faltet.
Bei einer Installation mit Fotos und Steinen geht es um Linien und Zeichnungen, die in
der Natur erscheinen.

www.sylviaruppert.de
www.yoko-su-kae.de
www.dietmarpaetzold.jimdo.com
www.facebook.com/dietmar.paetzold.7
www.artfactory-koeln.jimdo.com



06.05. – 03.06.18
Maike Eilers – Nadja Nafe: Gute Frage ...!
Im Museum Zündorfer Wehrturm präsentieren Maike Eilers und Nadja Nafe aktuelle Arbeiten
vauf Leinwand und Papier. Ausgangspunkt bildet bei beiden Künstlerinnen die alltägliche Umgebung.
Verschiedene Elemente aus Natur und Kultur werden abstrahiert und ausschnitthaft, teils in
Mikro- oder Makrooptik wiedergegeben. Die Arbeiten erscheinen wie Erinnerungsbilder,
die im Wechselspiel von Auflösung und Formfindung zu subjektiv geprägten Betrachtungsweisen
anregen.
www.nadjanafe.de
maikeeilers.blogspot.com



10.06. – 08.07.18
Margret Schopka / Pauline Ullrich
flüchtige Installationen, keramische Skulpturen
www.margretschopka.de
www.mschopka.de
https://www.flickr.com/photos/pauline_ullrich/
http://paulineullrich.wix.com/pauline-ullrich



Sommerferien



02.09. – 30.09.18
"Turmgeflüster mit Persischen Prinzen"
- eine Ausstellung aus der Sammlung "Ideenspeicher"
im Kunst-Archiv Peter Kerschgens
www.kunst-archiv-peter-kerschgens.de



07.10. – 04.11.18
68elf.
Narrenturm
Der Kölner Kunstverein 68elf e.V. verwandelt im Oktober 2018 das Museum
Zündorfer Wehrturm in einen Narrenturm.


Von Karneval bis Psychiatrie - Närrinnen und Narren unterschiedlichster Ausprägung
gibt es vermutlich schon seit Beginn unserer menschlichen Daseinsform. Sie sind
und waren Teil und Thema von Kunst, Literatur, Film, Kultur und Gesellschaft,
sowohl integriert wie ausgegrenzt, bewundert, gefürchtet, verlacht.
Hofnarren, Dorfdeppen, Harlekine und Kasperle, Lappen- und Politclowns,
Slapstickstars, Comedians, Dadaisten, aber auch Horrorclowns, PsychopathInnen
und verrückte WissenschaftlerInnen, Irrsinn, Wahnsinn und Neurosen, Exaltiertheit
und überzogener Individualismus - die Liste des Möglichen ist lang.


Im Zündorfer Wehrturm präsentieren wir Arbeiten aus allen Sparten der Kunst zum
Thema Verrücktheit und Narretei, also Malerei, Skulpturen Fotografien und Videos.
Vor allem soll ein breites und spannungsreiches Spektrum des Narrentums in der
gesamten Gesellschaft geboten werden.


Die besonderen architektonischen Gegebenheiten des Zündorfer Wehrturms, seine
acht Etagen mit Vitrinen und Winkeln und Nischen kommen dabei dem Sujet
entgegen.
Zur Eröffnung wird es eine interaktive Performance geben, die die Besucher der
Vernissage in das närrische Geschehen mitnimmt. Begleitende Vorträge und ein
Filmabend während der Ausstellungsdauer sind geplant.


https://www.68elf.de/



Stand: 01.10.2018


Museum Zündorfer Wehrturm
Kultur im Turm